Rückblick Bricktopia Munstergeleen, 11. und 12. April 2026
- vor 2 Tagen
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Am 11. und 12. April war es dann endlich soweit. Unsere erste Messe in den Sporthallen von Munstergeleen. Für viele von uns ein bekannter Ort, an dem Clubtreffen, Versammlungen, Gemeinschaftsbauprojekte und andere Veranstaltungen stattfinden. Nicht zuletzt dank der Gastfreundschaft von Nico fühlen wir uns (so erlebe ich es) dort immer willkommen. Die Sporthalle hinter dem Trefpunt erwies sich als sehr geeignet und groß genug für große Ausstellungen. Die Besucher mussten zwar ein paar Meter mehr zurücklegen, um in die Halle zu gelangen. Der Weg dorthin war jedoch von Maurice geschickt mit guten Wegweisern ausgeschildert worden. Das begeisterte die Kinder sehr, während ich unzählige Eltern darüber klagen hörte, dass es doch ziemlich weit sei (na ja, wer schönes LEGO sehen will, muss sich eben ein bisschen Mühe geben).
Da wir in einer Sporthalle zu Gast waren, mussten zunächst einige Vorkehrungen getroffen werden. So musste die Halle mit großen, dicken Matten ausgelegt werden, um den Boden nicht zu beschädigen. Das war am Freitag eine ziemliche Herausforderung für die anwesenden Mitglieder, da die Matten groß, schwer und unhandlich waren. Als ob das noch nicht genug wäre, stellte sich heraus, dass es auch an Matten mangelte. In aller Eile wurden noch einige kürzere Stücke besorgt, um die letzten Lücken zu schließen. Als zusätzliche Herausforderung waren diese natürlich nass aufgerollt. Zum Glück hat es nicht geregnet. Sonst hätte die Stimmung am Freitagnachmittag ganz anders sein können. Als die Matten erst einmal lagen, konnten die Tische mit den Tüchern aufgestellt werden. Kurz nach 15:00 Uhr, pünktlich nach Plan, konnte man doch schon langsam mit dem Wichtigsten beginnen. Dem Bauen mit LEGO!

Am Samstagmorgen wurden die letzten Steine an ihren Platz gesetzt, und nach einer kurzen Ansprache der Organisatoren konnte die Veranstaltung pünktlich um 10:00 Uhr eröffnet werden. Schon bei der Eröffnung standen mehrere Familien mit begeisterten Kindern bereit. Der Tag verlief gemütlich und es herrschte eine angenehme Betriebsamkeit. Es gab genügend Platz, um mit den Mitgliedern zu plaudern und neugierigen Besuchern unsere MOCs (My Own Creation / Meine eigene Kreation) zu erklären. Das Mittag- und Abendessen war gut organisiert. Wer danach noch Hunger hatte, war selbst schuld. Es waren sogar noch genug Frikandellen übrig für eine Doggie Bag.
Trotz der Müdigkeit einiger Mitglieder begann die Messe am Sonntag erneut um 10:00 Uhr. Der Trend vom Samstag setzte sich fort. Es herrschte wieder den ganzen Tag über ein angenehmer Andrang. Frank hatte jedoch nach seinen Workshops noch genug Energie übrig. Er hatte sich nämlich etwas ausgedacht: Am Sonntagnachmittag tauchte plötzlich ein Dino bei verschiedenen MOCs der Aussteller auf. Der Dino tobte bei fast allen Ausstellern, während sein Besitzer (sprich: Frank) großen Spaß an der Panik hatte, die sein Dino bei den Lego-Bewohnern unserer Aussteller auslöste. Der Dino zeigte sich zum ersten Mal beim Lanzenstechen in Barends und Thijs’ Mittelalterreich. Danach zog der Dino an verschiedenen Ausstellerständen vorbei. Der Dino wurde bei Frank selbst, Wilchry, Nard, Sybrin, Hans, Joos, Joeke, Patrick, Kevin, Jean-Paul und Ted gesichtet. Gegen Ende des Nachmittags wurde schließlich auch mein Bauwerk unangekündigt von Franks Dino besucht. Auch hier brach unter meinen LEGO-Bewohnern Panik aus.

Franks Dino war am Sonntagnachmittag nicht der einzige Gast. Diejenigen, die in der WhatsApp-Gruppe sind, haben vielleicht schon einige Updates dazu erhalten. Unser Clubmitglied Roel hat schon seit einiger Zeit daran gearbeitet, ein tatsächlich existierendes Brillengeschäft in Reuver zu entwerfen, zu sammeln und nachzubauen. Nämlich das Brillenspezialgeschäft Heiming Aben.

Das Endergebnis war sehr gelungen und mit allem Drum und Dran ausgestattet. Vom Eingang des Ladens bis hin zu den Anproberäumen im hinteren Bereich, einschließlich einer detailgetreuen Toilette. Das Besondere an diesem Auftrag: Der Besitzer des Optikergeschäfts wusste davon überhaupt nichts. Er war ziemlich überrascht und beeindruckt von dem Bauwerk. Er fand es natürlich toll, dass er das gesamte Bauwerk mit nach Hause nehmen durfte (etwas, das man auf einer Lego-Messe nicht oft sieht).
Nach einem weiteren gemütlichen Nachmittag verging die Zeit, genau wie bei anderen Messen, wie im Flug. So war es schon bald wieder an der Zeit, alles aufzuräumen und wegzuräumen. Wie üblich ging das bei jedem anders. Während der eine ein klares System hatte, überlegte der andere vor Ort, wie das LEGO am besten wieder in die Schachtel passte. Ich gehörte zu dieser letzten Kategorie… Ja, ich wusste nicht mehr, wie es ursprünglich darin lag. Aber gut, letztendlich hat sich das auch wieder geklärt. Eines war sicher: Alle Mitglieder hatten genug Erfahrung, denn gut eine Stunde später war fast das gesamte LEGO wieder verstaut und ein Großteil der Tische bereits zusammengeklappt.
Danach begann die nächste Phase. Zum Glück gab es viel Unterstützung von allen Beteiligten. Sowohl die Aussteller als auch die Freiwilligen und Verkäufer haben mitgeholfen. Dadurch waren die Tische und Planen recht schnell aufgestapelt und verstaut. Die dicken Matten, die am Freitag für einigen Stress gesorgt hatten, mussten nun noch weggeräumt werden. Dafür konnten wir einen manuellen Aufrollrahmen nutzen, für den vier Personen benötigt wurden. Nachdem wir kurz herausgefunden hatten, wie der Rahmen funktionierte und welche Seite der Matte zuerst dran war, lief es schließlich wie am Schnürchen. Manchmal wirkte es fast wie eine militärische Operation, was manchmal auch ganz wörtlich genommen wurde…

Es hat sich doch gelohnt, denn um 19:31 Uhr (statt um 20:00 Uhr) brachte Barend die letzte Rolle nach draußen, nachdem er bereits alle anderen Rollen dort abgelegt hatte. Als Letzte blieben übrig: Patrick, Roel, Jeen, Dirk, Frank, Maurice, Twan & Sandra, Barend, Thijs, Joos, Marco, Kyan und ich (Entschuldigung, falls ich jemanden vergessen habe!). Zufrieden blickten wir auf ein gemütliches Wochenende zurück, das wir mit einem Drink ausklingen lassen wollten. Aber die Bar war bereits geschlossen. Also gingen alle müde und zufrieden nach Hause.
Ich blicke zufrieden auf das Wochenende zurück und freue mich schon auf mehr. Es hat mir großen Spaß gemacht, alle wiederzusehen und mit so vielen wie möglich zu sprechen. Zum Glück steht die Bricktopia Horst schon wieder vor der Tür, sodass wir uns nicht lange vermissen müssen. Meiner Meinung nach und mit einer Besucherzahl von insgesamt 754 war dies für mich eine sehr gelungene erste Ausgabe der Bricktopia in Munstergeleen.
Auf nach Horst – am 11. und 12. Juli treten wir zum zweiten Mal in der Mèrthal auf!
Maarten




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